Positionen

Mitwirkung Altstadt

Begegnungszone in der Altstadt von Unterseen

Die Sozialdemokratische Partei Unterseen (SPU) begrüsst grundsätzlich die Bestrebungen des Gemeinderates zur Umgestaltung der Altstadt, fordert aber eine deutliche Reduktion des motorisierten Verkehrs und der Parkplätze. Dies ist eine ihrer Hauptforderungen im Rahmen des öffentlichen Mitwirkungsverfahrens zur Sanierung und Aufwertung der Altstadt. Im Vordergrund steht dabei für die SPU die Schaffung einer Begegnungszone und damit generell Tempo 20. Eine Tempo-30-Zone bezeichnet die Partei als absolutes Minimum. Die Attraktivierung und Belebung der Altstadt soll nebst gestalterischen auch durch verkehrstechnische Massnahmen erreicht werden. Damit erhalten insbesondere das Gewerbe und die Restaurants mehr Gestaltungsspielraum und Platz für Aussenbestuhlung.

Die SPU spricht sich gegen die vom Gemeinderat beantragte vollständige Natursteinpflästerung der gesamten Altstadt aus und bevorzugt eine schmale Fahrbahn mit Schwarzbelag. Fahrzeuge verursachen auf gepflästerten Strassen selbst bei stark reduziertem Tempo erheblichen Lärm. Zudem ist die Begehbarkeit für behinderte Personen schlecht. Ein Schwarzbelag wirkt nicht störend auf das Gesamtbild des Stadthausplatzes, da sich bereits heute alte und neue Elemente symbiotisch ergänzen.

Bei der Bepflanzung ist die SPU zu Kompromissen bereit. Sie kann sich aber eine Altstadt mit stark reduziertem Baumbestand nicht vorstellen. Um die Sichtbarkeit zu erhöhen erachtet die SPU die Umplatzierung einzelner Baumgruppen für sinnvoll. An der Unteren Gasse müssen die Bäume nach den Bauarbeiten in etwas geringerer Zahl wieder ersetzt werden.

Die SPU begrüsst schliesslich die vorgesehene Verengung des Westeingangs aus verkehrstechnischen wie auch aus städtebaulicher Sicht.

Leistungsvereinbarung mit der Freiluft- und Hallenbad Bödeli AG

Für die Urnenabstimmung vom 13. Juni über die Leistungsvereinbarung zwischen den Gemeinden Unterseen, Interlaken und Matten und der Freiluft- und Hallenbad Bödeli AG hat die SP die Ja-Parole beschlossen.